Guernsey

Ein Tag auf Guernsey

Es ist 7:45 Uhr morgens auf Jersey Airport. Die zweimotorige Propellermaschiene des Aurigny Air Services hebt von der Startbahn ab, um nach einer viertel Stunde auf der zweitgrößten Kanalinsel zu landen.
Gurnsey ist kleiner als Jersey, was uns aber nicht daran hinderte den Bus zu nehmen , um größere Entfernungen zu überbrücken. Wir hätten aber auch einen Leihwagen oder Leihfahrräder mieten können.
Der Bus bringt uns in die Hauptstadt der Insel , St.Peter Port . Von hier aus spielt sich das Leben ab. Alle Busse der Insel starten hier. Auf unserem Bummel an den Schaufenstern vorbei , stoßen wir auf ein kleines einladendes Kaffee; hier wird erstmal gefrühstückt.
Frisch gestärkt geht es dann wieder mit dem Bus ins Landesinnere.
Little Chapel heißt unser erstes Ziel. Diese kleine Kapelle in St.Andrew´s wurde zwischen 1914 und 1939 von Bruder Déodat errichtet. Was an Porzellan kaputtging brachten die Leute dem Mönch und er beklebte seine Kapelle damit. Er baute eigentlich 3 Kapellen , doch die ersten zwei riss er wieder ab, weil er mit dem Resultat nicht zufrieden war. Beim Bau der dritten wurde er krank und mußte nach Frankreich zurück. Bruder Chephas übernahm seine Aufgabe und baute bis zu seiner Pensionierung 1965 an der Kapelle weiter. Da die Kapelle nur 5 Meter lang ist , können nur wenige Besucher gleichzeitig hinein. Wir hatten Glück alleine dort zu sein. So konnten wir in Ruhe den Scherbenbau bewundern. Little Chapel mit seinen Erkern und Türmchen ist der Großkirche von Lourdes nachempfunden.


Direkt neben der Kapelle hat ein Uhrmacher seine Werkstatt. Besucher sind willkommen, so ließen wir es uns nicht nehmen, einmal vorbeizuschauen. Verschiedene Uhren, Barometer und mechanische Kuriositäten sind hier zu sehen. Wenn man will, so kann man auch einige erstehen, doch unser Urlaubsbudget hat dies nicht vorgesehen. Weiter ging es für uns zu Fuß über Feldwege zum Tomatenmuseum. Da wir hörten , das hier sogar Tomatenwein gemacht wurde, waren wir sehr interessiert. Doch das Destillationsgerät war beschädigt und die Herstellung des Weines eingestellt worden. Trotzdem war der Besuch nicht umsonst, denn man konnte viel über den Anbau und Geschichte der roten Frucht lernen. Nach einen Spaziergang am Nordufer der Insel ging es zurück ins Landesinnere zur Le Friquet Butterfly Farm. In einer großen Halle konnten viele der Falter entdeckt und beobachtet werden. Da wir nun das Laufen satt hatten ging es mit dem Bus zurück nach St.Peter Port.
Die Besichtigung des Castle Cornet stand noch auf unserem Programm. Auf einer kleinen Insel vor der Stadt gelegen, diente die Burg der Verteidigung gegen französiche Angriffe. Über eine Mole, die die Insel mit der Stadt verbindet, erreichen wir das Castle. Die Zeit scheint hier stehen geblieben zu sein. Zwei Soldaten in traditioneller Uniform kommen uns entgegen und grüßen uns. Im Castle selber gibt es drei Museen zu besichtigen. Das Main Guard Museum, das Maritime Museum und das Squadrom Museum. Am Castle selber bemerkten wir die verschiedenen Baustile und Bauphasen der Jahrunderte. Nach einem Mauerwalk mußten wir uns sputen, um den Bus zum Flughafen noch zu erreichen. Pünktlich hob die Maschiene ab um uns zurück nach Jersey zu bringen.


Wir sind zu erreichen:.
Kanalinseln@al-so.de
41844 Wegberg, Deutschland


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Letzte Änderung: 26. Juli 2003.
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Bis zum nächsten Mal in naher Zukunft...