Artus und Merlin-MethosFortsetzung

"Wo ist Duncan?" fragt Rhonda.
"Wann ist Duncan wäre die bessere Frage. Er ist 470 nach Christus in der Nähe von Cadbury in England."
"Wie bitte????" Rhonda glaubt ihren Ohren nicht zu trauen. "Sag das nochmal, nein, ich bestehe darauf, das du mir das genauer erklärst."
"Ich denke, das kann Duncan dir besser erklären, wenn er wieder da ist. Das wird so in 4 Tagen der Fall sein, wenn alles gut geht. Die Kugel von deinem Göttergatten funktioniert übrigens noch. Wie wärs denn jetzt mit ´nem Kaffee für ´nen alten Mann." Methos läßt sich auf die Couch fallen und legt die Füße auf den Tisch.
Wütend schubst Rhonda seine Füße wieder runter. "Du bist unmöglich, deine ewige Geheimniskrämerei hat mich damals schon immer zur Weißglut gebracht. Außerdem wird Alf begeistert sein, das du ohne zu fragen an seinen Sachen rumfummelst. Eins sag ich dir, wenn Duncan in 4 Tagen hier nicht wieder auftaucht, kriegst du ein ernstes Problem mit mir..........."

Inzwischen:

Cadbury England 470 n.Chr.

"Wo kam er her?" fragt Artus
"Von oben, Syre, ich sah ihn aus dem Himmel erscheinen, wie einen Vogel." sagt Parzival der Tristan gefolgt ist, um sich den Mann näher anzusehen.
"Der lebt nicht mehr.", meint Tristan.
"Nein, schau, er bewegt sich." ruft Parzival.
"Das ist unmöglich! Nach einem solchen Sturz muß er tot sein."
"Es sei denn, er ist wie Mordred."
Der Mann öffnet seine Augen unter großen Schmerzen und versucht seine gebrochenen Knochen zu richten. Angewiedert wenden sich Tristan und Parzival ab. Artus schaut sich das Schauspiel aus der Nähe an.
"Ich bin ..... Duncan MacLeod..... vom Clan der MacLeod."
"Ich habe zwar keine Ahnung, was das bedeutet, aber ich schätze, Duncan ist euer Name. Ihr hättet tot sein müssen, aber ihr lebt."
"Das ist..... schwer zu erklären."

"Das braucht ihr auch nicht. Es gibt da jemanden, Mordred, der ist wie ihr. Ich erschlug ihn, er war wieder da. Ich stach ein Schwert mitten durch sein Herz und am nächsten Tag stand er wieder vor mir. Viele meiner Gefolgsleute sind zu ihm übergelaufen, meine Armee schrumpft immer mehr. Er wird für einen Gott gehalten und vielleicht ist er es auch.
Camelot - Artus Burg Ich, Artus von Camelot, auf Grund meiner Geburt rechtmäßiger König dieses Landes werde wohl auf den Thron verzichten müssen, den Mordred ist überzeugt davon, ein Anrecht auf den Thron zu haben."
Duncan steht vom Boden auf und klopft sich den Staub von der Kleidung.
"Vielleicht kann ich da weiterhelfen."
"Ich habe euch doch schon gesagt, er ist nicht zu töten."
"Ich kenne einen Weg, denn ich bin wie er."
"So kommt mit nach Camelot. Merlin wird wissen, ob man euch trauen kann."

Sie steigen auf ihre Pferde, Duncan nimmt hinter Parzival Platz, und reiten nach Camelot. Ankunft der Reiter "Das sind die wirklich treuen." sagt Artus, der sich über den Jubel seiner Anhänger freut, als sie auf dem Schloßhof eintreffen.
Während sich die Knappen um die Pferde kümmern, gehen sie zu einem Turm.
"Merlin ist zwar etwas eigenartig, aber er genießt großen Respeckt." flüstert Tristan Duncan zu, bevor er und Parzival sich von den anderen beiden trennen.
"Für mich ist Merlin so etwas wie ein Vater. Er hat mich als Kind, ich war so etwa 6 Jahre, aufgenommen und seither ist er immer an meiner Seite. Ein Freund, ein Lehrmeister und ein Vorbild, in jeder Beziehung." Artus hat die Stufen zum Turm mit Leichigkeit geschafft und klopft an die große, schwere Holztüre.
Duncan verspürt auf den letzten Stufen einen Buzz. Es mußte ein Unsterblicher in der Nähe sein. Er zieht sofort sein Schwert. Artus, der davon nichts mitbekommen hat, öffnet die Türe und geht hinein.
Er zuckt zusammen, denn vor ihm steht ein Mann mit erhobenen Schwert.
"Merlin! Was ist mit euch, seit wann bin ich eine Bedrohung für euch?"
"Nicht ihr, aber er vielleicht."
Duncan betritt den Raum und mustert den Mann, der ihn mit dem Schwert bedroht.
"Methos??????" Er senkt sein Schwert. "Du warst......, du bist Merlin?" Duncan lacht laut. "Das gibts doch nicht."