Artus und Merlin-MethosFortsetzung

"Jetzt möchte ich erfahren, was hier los ist. Ihr beide scheint euch wohl zu kennen." Artus setzt sich an einen länglichen Tisch, der fast von einem Ende bis zum anderen des Turmes reicht.
"Ich glaube nicht, das ich den Mann schon mal irgendwo gesehen habe." Methos stellt drei Tonbecher auf den Tisch.
"Setzt euch zu uns Duncan und erzählt, warum nanntet ihr Merlin 'Methos' " Duncan setzt sich, doch bevor er ein Wort sagen kann, fängt Methos schon an. "Ja Syre, mein richtiger Name ist Methos- Ich wollte es euch schon vor Jahren gesagt haben. Ich lebe seit ungefähr 3500 Jahren und seit etwa 500 Jahren versucht Mordred alles zu zerstören, was mir nahe steht. Ich weiß einfach nicht, wie ich ihn besiegen kann."
"Hast du es schon mal mit köpfen versucht?" sagt Duncan, etwas ironisch.
"Ich komme an ihn nicht ran, er geht jedem Duell aus dem Weg und versucht mich umzubringen, in dem er Sterbliche den Auftrag erteilt, ihm meinen Kopf zu bringen."
"Wenn ich das jetzt richtig verstehe," unterbricht Artus, "es gibt Menschen unter uns, die man nicht töten kann und die ewig leben, es sei denn, sie werden enthauptet?" Er schaut Methos an. "Und ihr seid so einer?"
"Mordred, ich und eben er hier." Methos zeigt auf Duncan und gibt ihm zu verstehen, daß er seine Geshichte erzählen soll.

"Ich bin Duncan MacLeod vom Clan der MacLeod und ich werde in 1100 Jahren im schottischen Glenfinnan geboren. Auch ich bin ein Unsterblicher. Ich hatte die Möglichkeit zurück in die Zeit zu reisen und da ich Methos helfen soll, bin ich jetzt hier."
"Das erklärt die seltsame Kleidung, die ihr tragt." Artus nimmt einen Schluck von der Flüssigkeit, die Methos in den Becher geschüttet hatte. "Jetzt muß ich erst mal nachdenken. Das mit Merlin was nicht stimmte, ist mir schon lange aufgefallen. Er ist nie gealtert und ich kenne ihn schließlich schon über 30 Jahre."
Auch Duncan testet jetzt etwas von dem Getränk.
"Oh," sagt er überrascht. "Das schmeckt ja wie Bier, was ist das?"
"Keine Ahnung, ich mach es aus Hopfen, Malz und Wasser."
"Du solltest das Gebräu wirklich Bier nennen."
"Sagt mal Duncan, ihr kennt mich Ende des 20. Jahrhunderts, das würde ja bedeuten, ich wäre 5000 Jahre alt."
"Aber wahrscheinlich nur, wenn ich hier keinen Fehler mache. Wenn ich nur wüßte, was ein Fehler sein könnte. Als erstes muß ich dir etwas erklären, damit ich auch hier lande. Also, da ist so ein Gerät mit einer Leuchtdiode......."
Duncan beschreibt kleinlich genau die Kugel und alles was zu beachten ist. Am Schluß macht er noch auf die 4. Eingabe aufmerksam:
"Also die 4. Eingabe, das darfst du keinesfalls vergessen, ist für den Punkt über dem Meeresspiegel."
Methos hört allerdings nur mit halben Ohr hin, da Artus nach neuem Bier gefragt hatte.
"Das Schwert, das du eben hattest, kann ich es einmal sehen?" fragt Duncan. Methos reicht ihm ohne zu zögern das Schwert.
"Dachte ich´s mir doch, Excalibur. Laut Sage ist es das Schwert von Artus." "Nein, nein," meint Artus, "das Schwert hat Merlin schon seit ich ihn kenne." "Was habt ihr denn für eines?" Methos mustert gleich das Schwert von Duncan. "Eine herrliche Arbeit. Ich glaube, so etwas herzustellen ist heute noch nicht möglich."
"Es ist ein Katana und ich habe es von einem Freund aus Japan."
Artus und Methos schauen sich an und fragen wie aus einem Munde: "Was ist Japan????"
"Das Land der aufgehenden Sonne"
Artus steht auf. "Ich glaube es ist Zeit zu ruhen. Ihr könnt bei Merlin nächtigen, wenn er nichts einzuwenden hat."
"Wir werden schon einen Platz finden, um ein zusätzliches Lager aufzuschlagen." Methos schließt hinter Artus die Türe ab und weist Duncan s
einen Schlafplatz zu. Beide schlafen sehr schnell ein.