Artus und Merlin-MethosFortsetzung

Am nächsten Morgen ist Duncan schon sehr früh auf und schaut sich den Turm genauer an. Vor einem übergroßen Gewürzregal bleibt er stehen. Dort waren viele Gewürze neben irgendwelchen undefinierbaren Pulvern aufgereiht. Er versucht, einige Gläser und deren Inhalt zu identifizieren.
"Leuchtpulver" meint Methos von seinem Bett aus, von wo er Duncan schon seit einiger Zeit beobachtet hatte.
"Ich glaube eher, das das Schwarzpulver ist. Du hast hier dieses Pülverchen schon lange, bevor es entdeckt wird."
"Einige dieser Mittel haben immerhin dafür gesorgt, daß die Leute glauben, ich sei ein großer Magier. Etliche Salben und Tinkturen, die ich entwickelt habe, haben auch tatsächlich geholfen." "Hm, damit und mit dem Wissen des 20. Jahrhunderts läßt sich einiges anfangen."
Aufbruch zur Burg Mordreds Nachdem die beiden gut gefrühstückt haben, besorgt Methos Duncan erst mal unauffälligere Kleidung.

Methos, Artus, Parzival, Tristan und Duncan reiten in nördlicher Richtung. Nach ca. 4 Stunden erreichen sie einen hohen Felsen, auf der eine riesige Burgfestung gebaut ist.
Mordreds Burg Sie lassen ihre Pferde zurück und schlichen sich zu Fuß ran.
"Keine Chance da hinein zu kommen." sagt Artus beim Anblick des schwer bewachten Tores, welches der einzige Zugang zur Festung ist.
Tristan, der in dieser Festung schon einmal bei seiner Schwester zu Besuch war, berichtet davon, das die Mauer begehbar sei und ein Labyrinth von Gängen beinhaltet, die im Gefechtszustand benutzt werden, aber sich niemand dort aufhält, wenn es ruhig ist. Duncan überlegt eine Weile. "Wir müssen Stein für Stein herausnehmen, nur so kann man lautlos hinein."
Er schaut sich eine Wand an, an der man nicht beobachtet werden konnte und zeigt auf einen unscheinbaren Stein. "Hier müßte es gehen."
Duncan fängt gleich an, mit einem Messer um den Stein zu kratzen und tatsächlich, nach etwa einer halben Stunde, hatte er den Stein aus der Mauer entfernt. Die nächsten Steine waren dann nur noch eine Kleinigkeit. Im Inneren der Mauer war niemand zu sehen, so das sie in Ruhe nach dem Ausgang suchen konnten. Dieser war auch schnell gefunden und man konnte den ganzen Innenhof sehen. Aber wo war Mordred? Weder Duncan noch Methos hatten ihn gespürt. Auf der anderen Seite des Hofes sehen sie einen Wohnturm.
"Er muß dort sein," überlegt Methos.
"Es sind zu viele Soldaten und Anhänger Mordreds auf dem Hof. An ein Durchkommen ist nicht zu denken." erwiedert Tristan und deutet auf eine Gruppe schwerbewaffneter Ritter. Artus schaut sich kurz um. "Wir könnten hier im Labyrinth der Mauer versuchen, dorthin zu kommen."
Parzival zeigt mit seinen Daumen in zwei Richtungen: "Links oder Rechts?"
"Links und Rechts. Parzival und Tristan mit mir, Duncan und ihr, Syre, nehmt die andere Richtung."
Gesagt, getan. Schnell war das andere Ende erreicht. Nur noch eine Türe zwischen dem Mauergang und dem Turm, da durchfährt ein Buzz Methos. "Entweder ist Mordred zu Hause, oder wir sind gleich wieder mit Duncan und unserem König vereint."
Die Türe ist verschlossen, aber Tristan entdeckt einen kleinen Hebel in der Mauer, der den Türmechanismus in Gang setzt. Als die drei den Raum betreten, werden sie gleich von mehreren Soldaten überwältigt.