Artus und Merlin-MethosFortsetzung

Ein großer umjubelter Empfang erwartet die Reiter, als sie in den Schloßhof hineinreiten. Ankunft im Hof Es hatte sich wie ein Lauffeuer im Land verbreitet: Artus, der rechtmäßige Erbe von Englands Thron, würde endlich die Krone übernehmen.
Die Vorbereitungen für das Fest liefen schon auf Hochtouren.
Duncan folgt Methos in seinen Turm und steht erneut vor den Mixturen im Gewürzregal. "Methos, du hast hier so viele tolle Zutaten, möchtest du nicht ein kleines Feuerwerk basteln?" "Was ist denn ein Feuerwerk?"
"Raketen, die aufsteigen und den Nachthimmel mit vielen Sternchen erleuchten."
"Ihr meint Kerzen und Fackeln durch die Luft schmeißen?"
"Wie bist du nur an den Job als Magier gekommen?"
Duncan fängt an, einige der Gewürze ineinander zu schütten. Aus großen Blättern formt er eine Hülle, die er, nach dem füllen mit der Mischung, mit einem Wollfaden oben und unten verschließt. Das Ganze bindet er an Pfeilen fest, die er in einer Ecke der Turmes findet. Als Zündschnur benutzt er in Wachs getauchte Wollfäden, die er in den unteren Teil der Rakete befestigt.
"Toll!" sagt Methos "und was gibt das jetzt?"
"Das ist jetzt eine Rakete. Die bringt Sterne bis in den Himmel und verteilt sie da." Duncan hält die fertige Rakete Methos entgegen. "Und davon brauchen wir noch mehr."
Ohne zu meckern fängt Methos an, Duncan beim basteln zu helfen.
"Geht Ihr wieder zurück in eure Zeit?"
Duncan seufzt: "Ich würde ja gerne, aber ich weiß nicht wie. Alles hat mit diesem Ring zu tun und mit diesem Gerät in meiner Zeit."
"Warum seid ihr überhaupt hierher gekommen?"
"Du hast gesagt, du brauchst hier meine Hilfe und hast mich hierhergeschickt." "Warum habt ihr mich denn nicht meinem Schicksal überlassen? Ihr hättet euch doch ganz raushalten können."
"Die Alternative ist für mich unvorstellbar." Duncan legt seine Hand auf Methos´ Schulter. "Ich glaube in der Zukunft sind wir richtig gute Freunde. Wir haben beide unsere Fehler, aber halten zusammen. Ich habe nur Angst, das ich hier irgendetwas falsch mache und damit die Zukunft verändere. Vielleicht sind wir uns jetzt in der Zukunft nie begegnet. Es sind viele Fragen, die mich derzeit bewegen."
"Also ist das gar nicht so sicher, das ich die 5000 erreiche?"
"Ich würde mich in jedem Fall nicht darauf verlassen. Jeder Kampf könnte der letzte sein. "

Bis zum Abend haben sie alle Raketen fertig und die Festlichkeit der Krönung von Artus beginnt. Als ihm die Krone aufs Haupt gesetzt wird, fangen Methos und Duncan an, das Feuerwerk zu starten. Wie Duncan es versprochen hatte, die Raketen zauberten den schönsten Sternenhimmel als Decke über das feiernde Volk. Als der gerade gekrönte König vor seine Untertanen tritt, um eine Rede zu halten, waren die letzten Sterne des Feuerwerks gerade verglüht.
"Ich werde nicht alleine regieren, ich will eine Schar von Rittern um mich haben, mit denen ich die Entscheidungen gemeinsam treffen werde. Auch wenn ihr nicht mehr lange bleibt, so bitte ich euch, Duncan, mein erster Ritter zu werden, denn ich habe euch sehr viel zu verdanken. Ohne euch würde ich jetzt nicht als König hier stehen.
So tretet vor, Duncan MacLeod, vom Clan der MacLeod. In Ausübung meiner Macht als König dieses Landes... " Artus bittet Duncan sich hinzuknieen und streicht ihm mit dem Schwert über die Schultern und auf sein Haupt. "...schlage ich euch, Duncan, zum Ritter des Hofes mit allen Privilegien und gleichberechtigt mit seiner Stimme. Steht auf, Sir Duncan."
Die gleiche Zeremonie gab es auch für Tristan, Parzival , Guy und vielen anderen. Insgesamt hat er 12 Ritter berufen. Als letztes holt er Methos zu sich.
"Merlin, ihr seid mir schon seit Jahren ein treuer Gefährte und ich hoffe, ihr werdet mir auch weiterhin als mein persönlicher Berater zur Seite stehen. Mit dem Sternenfeuer habt ihr bewiesen, das ihr ein wahrhaft großer Magier seid. "
Methos nahm sein Schwert und überreichte es Artus.
"Hiermit löse ich das Versprechen ein, das ich der Herrin des Sees gab und überreiche das Schwert Excalibur dem König mit dem reinen Herzen. Hiermit lege ich ein neues Versprechen ab: Ich werde dem König ein treuer Diener sein, bis zu seinem Tode."
Dann ging er zurück zu Duncan, der ihn gleich angrinste: "Ich wußte, das das Schwert nicht von dir war."
Die Feier dauerte bis in die frühen Morgenstunden.

Die TafelrundeAm folgenden Tag tritt die Ritterschaft das erste Mal zusammen. In der Mitte von Camelot befindet sich ein sechseckiger Raum, in dem ein großer runder Tisch steht, der in 13 Teile aufgeteilt ist. Zur rechten Seite von Artus hatten die Maler, die die ganze Nacht an diesem Tisch gearbeitet hatten, "Sir Duncan" geschrieben. Voller Stolz setzt er sich davor.
Es wird über die zukünftige Politik des Landes gesprochen. Duncan macht einige interessante Anregungen, die auch angenommen werden. Nach vier Stunden war die erste Sitzung der Ritterschaft vorbei und Duncan kehrt in den Turm zurück.
Methos und er reden einige Stunden, wobei Methos versucht einige Stationen seiner Zukunft zu erfahren. Meistens muß Duncan passen, davon weiß er nicht sehr viel.

Etwa gegen 22 Uhr sagt Methos:
Der Ring des Zeitreisenden "Euer Ring leuchtet auf, was hat das zu bedeuten?"
"Ich weiß es nicht, aber vielleicht ist es Zeit Lebewohl zu sagen."
"Ihr meint, ihr geht zurück?"
"Keine Ahnung, aber da hab ich auch keinen Einfluss drauf."
Das Licht im Ring wird immer greller. Dann wird Duncan durchsichtig und verschwindet schließlich ganz. Methos muß also wieder mit sich selbst reden.
"Macht es gut, teurer Freund, wenn wir uns wiedersehen, werd ich garantiert Bier für euch haben."