Highlander - Déja vu....................Fortsetzung.................

London 11:45 Uhr

Graham steht fassungslos da und sieht Duncan auf sich zustürmen. "Welch Fehler hab ich denn begannen, das du mich mit dem Schwerte willst empfangen?" Michelle hält den schwerttragenden Arm von Duncan zurück. "Hör auf, Duncan, er ist es doch nicht! Er ist oft dabei, wenn es passiert." Duncan senkt verdutzt das Katana. "Aber......" "Nein Duncan, ich bin wirklich ungefährlich, ich hab sie nach London geholt, weil ich ihr hier Arbeit geben konnte." sagte Graham. "Und ich tue das gerne hier." fügt Michelle hinzu. "Wie wäre es, wenn wir zusammen herausfinden würden, wer es ist, der euch da nachstellt." Duncan wendet den Blick zu Graham. "Walter, hast du etwas herausgefunden?" "Wieso sollte ich?" "Das wäre das geringste, was ich erwartet hätte." meint Duncan. "Na gut, alles macht so weiter als wäre ich nicht da." "Was anderes haben wir auch nicht vor." sagt Walter, der in Richtung Bühne geht, in die Hände klatscht und zu den dort befindlichen Schauspielern ruft: "So Leute, jetzt will ich nochmal die dritte Szene vom 2. Akt sehen." "Hat der hier irgendenwas zu sagen?" fragt Duncan in Richtung Michelle. "Ich denke schon," sagt sie "er produziert und führt die Regie." D. u. Claudia "Was für ein Glück, daß er nicht ein Gretchen braucht" sagt Duncan. "Trinken wir einen Kaffee?" Duncan und Michelle verlassen das Theater und gehen in ein nahegelegens Café. Sie merken kaum, wie die Zeit vergeht, während sie sich über dies und das aus der jüngsten Vergangenheit unterhalten.

Wegberg, am späten Nachmittag.

Rhonda hat gerade das Essen vorbereitet und Methos sitzt im Wohnzimmer und liest ein Buch. Kevin spielt mit den Magneten am Gefrierschrank, als das klingeln des Telephones die Ruhe stört. Methos kommt aus dem Wohnzimmer. "Ich geh schon ran." Methos nimmt den Hörer und meldet sich höflich. "Sie sind mit der Familie mit ungefähr 6000 Jahren Lebenserfahrung verbunden. Wer immer da sein mag, ich wünsche Ihnen einen schönen Tag." Methos Laune schlägt sofort um, als er hört, wer sich da am anderen Ende der Leitung befindet. MethosAls er ohne ein Wort zu sagen auflegt, geht er zu Rhonda in die Küche. "Und, wer war´s?" fragt Rhonda, bevor er mit seinen Bericht anfangen kann. "Er" Methos holt tief Luft. "Er will sich mit mir in Tüschenbroich an der Mühle treffen. Nur ich alleine, morgen um 10.00." "Kein Problem, das wird ein Heimspiel für uns." sagt Rhonda "Ich kenn mich da aus, denn ich hab jahrelang da gewohnt." "Ich betone nochmals" fährt Methos fort, "er sagte alleine und hat gedroht, Kevin zu entführen, wenn ich mich nicht an diese Anweisung halte. Also bitte ich dich, nicht für mich, sondern für Kevin, halt dich da raus!" "Methos, du weißt, das er mit unfairen Mitteln kämpft und daß du nicht so gern ein Schwert in die Hand nimmst." "Das ich nicht gerne ein Schwert in die Hand nehme, heißt noch lange nicht, daß ich damit nicht umgehen kann. Aber zum Schutz deines Sohnes solltest du dich raushalten." Methos gießt sich einen Kaffee ein. "Und ich bitte dich darum. Akzeptiere es, es gibt keine Alternative, ich muß gegen ihn kämpfen." "Ich hab da ein ungutes Gefühl!" sagt Rhonda, die gerade Kevin in den Hochstuhl gesetzt hat, um ihn zu füttern.

London 18.30

"Jetzt wird es aber allerhöchste Eisenbahn, um 19.00 beginnt die Vorstellung" erschrickt Michelle. "Jetzt kann ich mich noch nicht mal mehr umziehen." "Ich komme mit". Duncan legt einen 10 Pfund Schein auf den Tisch und folgt der hinauseilenden Michelle. "Hast du überhaupt eine Karte?" fragt sie, ohne ihren Schritt zu verlangsamen. "Ich kauf mir eine." sagt Duncan, der Schwierigkeiten hat, ihr zu folgen. "Wir sind drei Monate im voraus ausgebucht." gibt Michelle zu verstehen. "Aber ich kann dich Backstage reinschmuggeln."

Gesagt-getan.
Duncan sitzt in einer Loge, die nur für Musiker bestimmt ist und Michelle sitzt neben ihm. In der Nähe ist auch Walter Graham. Etwa kurz vor dem dem Beginn des 4. Aktes werden die drei von einem Buzz aufgeschreckt. Duncan versucht vergebens herauszufinden, wo dieser Unsterbliche sein könnte, doch er kommt nicht aus der Loge raus. So wartet er, bis zum Ende des Stückes. Dann geht er zu einigen Darstellern, die mit Graham auf der Bühne stehen. Er erfährt, daß unter der Bühne und in der Seitenverkleidung Hohlräume sind, in denen Schauspieler je nach Stück, was gespielt wird, von der richtigen Stelle aus auftauchen können. Mit Walter geht er in die Zwischenwände. "Was machen wir denn hier?" Graham ist anzusehen, daß er nicht versteht was Duncan sucht. "Zunächst will ich feststellen, ob unser Freund hier irgendwo reinkommen kann." "Du glaubst es ist ein Mensch, männlicher Natur, der da kommt durch Wald und Flur?" dichtet Walter und legt dabei die flache Hand auf seine Brust. Duncan verdreht die Augen. "Die Geschichte hier kommt mir irgendwie bekannt vor." Er bückt sich und hebt den Kanaldeckel von der Stadtentwässerung hoch, der sich unter der Bühne befindet und beim Bau des Theaters einfach überbaut wurde.

Paris 1993

Ursa"Tolle Idee, funktioniert ohne Batterien." sagt Richie im vorbeigehen und nimmt Duncan die Fackel aus der Hand. Dieser erbeutet sein Licht gleich zurück und beide gehen durch die Katakomben der Stadt. Plötzlich werden sie von irgendwen angegriffen. Im Licht der Fackel erkennt er seinen Gegner. "Ursa"........

London 23:00 Uhr

"Und du glaubst, dieser Ursa treibt sein Unwesen jetzt in London?" "Unwesen hört sich so abwertend an, aber ja, er könnte es sein." Duncan nimmt aus einem Elektroschaltkasten, der sich an einer Wand befindet, eine Taschenlampe und klettert in das offene Kanalloch. "Du willst doch nicht da runter?" Graham schaut etwas ungläubig. Aber natürlich," Duncan war in der Zwischenzeit unten angelangt, "kommst du?" Vorsichtig schaut Graham in das offene Loch. "Ich,- da runter?- Vergiß es!" "Na gut, in ca. einer Stunde bin ich zurück." Graham schaut noch etwas dem verschwindenden Lichtkegel hinterher, dann geht er nach draußen und legt sich auf eine Couch hinter der Bühne.

Etwas später....

"Walter," Dunkan schüttelt Graham an der Schulter."Walter!" Langsam wird Graham wach. "Und? Erfolgreich?" Duncan geht einen Schritt zur Seite und gibt den Blick frei auf einen Mann hinter ihm. "Darf ich vorstellen, Ursa!" "Hey, der ist ja perfekt.". Graham steht von der Couch auf und mustert Ursa. "Sei gegrüßt du Held der Bretter, spielst für mich bei jedem Wetter!" Duncan verdreht erneut die Augen "Und was bedeutet das jetzt wieder?" "Na,ja", Graham blickt stolz auf Ursa, "mein nächstes Projekt ist ein Musical hier in London, das der "Glöckner von Notre Dame" heißt und mir fehlte bisher der Hauptdarsteller" "Du meinst du sorgst für Ursa? Gibst ihm eine Bleibe und schützt ihn vor Unsterblichen und sterblichen Feinden?" "Aber ja," Graham wendet seinen Blick wieder zu Ursa. "Glaubst du, du könntest auf der Bühne spielen?" Ursa lacht "Ursa nicht mehr verstecken, Ursa gerne." Graham sieht Duncan an: "Wie ist er denn von Paris nach London gekommen?" "Wenn ich das richtig verstanden habe, wurde das Kloster, das von Darius unterstützt wurde, nach seinem Tod aufgelöst und das Mobilar von der Londoner St.Pauls Cathedral aufgekauft. Ursa versteckte sich beim Verladen in einem Transportcontainer und stieg erst in London wieder aus. Er ging in das Kanalsystem weil er nicht gerne unter Leute ist. Von der Musik hier im Theater wurde er angelockt und hat sein Quartier hier ganz in der Nähe aufgeschlagen." Duncan legt seine Hand auf die Schulter von Graham. "Da wir gerade von Quartier reden, Ursa und ich brauchen noch eins für diese Nacht." "Selbstverständlich könnt ihr mit zu mir, ich hab genügend Platz." Graham steht auf, löscht das Licht und sie verlassen das Theater.