Roger Harry Daltrey
wurde am 1. März 1944 in Shepherd`s Bush, England geboren.
Sein Vater Harry arbeitete für einen WC -Hersteller. Seine Mutter Irene Daltrey verlor 1937 eine Niere und man sagte ihr, sie könne nie Kinder bekommen.
Roger Daltrey war der erste Beweis in dieser Familie, das Ärzte sich auch irren können. Später wurden sogar noch zwei Schwestern geboren (Gillian und Carol ). Aufgewachsen ist er in den Londoner Vororten Shepherd`s Bush und Bedford Park.
Im öffentlichen englischen Schulsystem gab es den "Eleven Plus eaminations", das war ein Test, den über 11 jährige machen mußten, um herauszufinden, welche schulische Laufbahn ein Kind nehmen konnte. Daltrey absolvierte diesen Test mit Bravour und er wurde zur Action Grammar Scool für Jungen angemeldet. Seine Mutter hoffte, er würde später studieren.
Doch Daltrey war ein Rebell, was immer ihm aufgetragen wurde, er tat es nicht. Was immer er lernen sollte, er lernte es nicht. Rock and Roll war die einzigste Sprache, die er verstand.
1959 bekam er von seinem Vater eine Gitarre geschenkt, in der Hoffnung, er könnte wieder zum lernen zurückfinden. Doch dies half nicht. Er wurde von der Schule verwiesen.
Daltrey gründete mit Detours seine erste Band. Er überredete John Entwistle Bassist in dieser Gruppe zu werden. Entwistle schlug einen gewissen Pete Townshend vor, der in der Gruppe die Rhythmusgitarre spielen sollte.
Somit waren die Detours komplett: Colin Dawson Vokal, Roger Daltrey Leadsänger und Gitarre, Townshend die Rhythmus Gitarre (später Lead Gitarre), Entwistle das Bass und Doug Sandom das Schlagzeug.
Der Erfolg war mäßig, aber Townshend versuchte immer wieder, neue Ideen mit der Band auszuprobieren und experimentierte damit herum. 1964 wollte Daltrey den Namen der Band ändern: Townshend wollte irgendwas mit Haaren, aber der Zimmergenosse schlug ´TheWho´ vor. Eines morgens vor dem Spiegel sagte er zu sich: "It´s The Who innit". Der Name war geboren.
Im April 1964 verließ Doug Sandom die Band und mit Keith Moon wurde der Platz des Schlagzeugers neu besetzt. Bei der Tour duch Schweden war "My Generation" der große Renner. Daltrey glaubte, daß die Gruppe ein Haufen von Junkies wäre und das der Erfolg am Drogenkonsum scheitern könnte. Er schmiss die Tabletten von Keith Moon in eine Toilette. Daltrey hatte Angst um seine Band, er hatte Angst, wieder für die Stahlindustrie zu arbeiten für den Rest seines Lebens. Deshalb arbeiteten er und seine Bandmitglieder pausenlos an der Erstellung neuer Alben. Im Sommer 1966 wurde Daltrey, nach einer zweijährigen Verbindung, von seiner Frau geschieden. Gerade erst waren sie Eltern eines Sohnes geworden. Im Mai 1969, erscheint das Doppel-Album Tommy . Daltrey singt fast alle Songs. " Pinballwizard, " " Go to the Mirror, " " I am free" und das Finale "See me, feel me", Tommy wird später eine Rockoper über ein taubstummes und blindes Kind.
1973 kam das Soloalbum Daltrey mit der "One Man Band" auf dem Markt. Trotz des Erfolges als Solokünstler blieb The Who bestehen.
Im Herbst 1973 erschien das Album Quadrophenia, daß die alten Erfolge sogar noch übertrumpfte.
1975 kam Tommy dann auf die Leinwand, das war wohl der Höhepunkt auf der Erfolgsleiter für Daltrey.
Am 8 September, 1978, starb Schlagzeuger und Freund Keith Moon im Schlaf. Daltrey wurde tief durch die persönliche Tragödie und den Verlust getroffen.
Bei einem Konzert 1979 staben 11 Menschen. 1985 brachte er ein Soloalbum auf dem Markt, das er Keith Moon widmete und ging das erste Mal auf Solo Tour.
1996 wird Quadrophenia als Theaterstück für Tourneen 1996-1997 wiederbelebt
Ganz nebenbei spielt Roger Daltrey auch in einigen Filmen mit oder nimmt Rollen von Shakespeare an.
1992 - 1998 spielt er einige Gastrollen als Hugh Fitzcairn in der Fernsehserie Highlander.
Privat ist er mit Heather Daltrey verheiratet. Er hat einen Sohn aus einer vorherigen Verbindung und mit Heather zwei Töchter (Rosie und Willow) und einen Sohn (Jamie).

Filmography

Jahr Filmname Rolle
1969 Monterey Pop Roger Daltrey
1970 Woodstock Roger Daltrey
1975 Ride a Rock Horse Roger Daltrey
1975 Lisztomania Frans Liszt
1975 Tommy Tommy Walker
1979 The Legacy Clive Jackson
1979 The Kids are alright Roger Daltrey
1980 McVicar John McVicar
1982 The Who Rocks in Amerika Roger Daltrey
1983 Ready Steady go, Volume 1 Roger Daltrey
1983 Cool Cats Roger Daltrey
1983 Concert for Kampuchea Roger Daltrey
1983 The Beggar´s Opera MacHeath
1983 The Comedy of Errors The Dromios
1984 Pop Pirates  
1984 Murder: Ultimate Grounds for Divorce Roger
1985 Ready Steady Go, Volume2 Roger Daltrey
1985 Bitter Cherry  
1986 Rock and Roll Goldmine: The Sixties Roger Daltrey
1987 Rolling Stone: The first 20 Years Roger Daltrey
1988 The little Match Girl Jep Macklin
1988 The Who:Who´s Better Who´s Best Roger Daltrey
1988 The Storry of the Who Roger Daltrey
1988 Midnight Caller (Can´t say N-N-No) Danny Bingham
1989 The Who Live feat.The Rock Opera Tommy Tommy Walker
1989 The Magic Years Folgen 1-3 Roger Daltrey
1989 Mack the Knife Street Singer
1989 Tales from the Crypt (Forever Ambergris) Dalton
1989 Cold Justice Keith Gibson
1990 Buddy´s Song Terry Clark
1990 Forgotten Prisoners: The Amnesty Files Howard
1991 An Irish Evening: Live Belfast Roger Daltrey
1991 If looks could kill Blade
1992 Freddy Mercury Tribute Concert Roger Daltrey
1992 The Real Story of Happy Birthday to you Barnaby
1993 Highlander (The Hunters) Hugh Fitzcairn
1993 The Who´s Tommy , the Amazing Journey Roger Daltrey
1994 Thirty Years of Maximum Rhythm and Blues Roger Daltrey
1994 Celebration : The Music of Pete Townshend Roger Daltrey
1994 Lightning Jack John T.Coles
1995 The Wizard of Oz in Concert The Tin Woodman
1995 Highlander (Star-Crossed) Hugh Fitzcairn
1995 The History of Rock ´N´ Roll Vol.3,4,6 Roger Daltrey
1996 Vampirella Vlad/Jamie Blood
1996 Lois & Clark (Big Girls don´t fly) Taz
1996 Highlander (Till Death) Hugh Fitzcairn
1996 The Rolling Stone Rock and Roll Circus Roger Daltrey
1996 Master of Love: The Isle of Wight Festival Roger Daltrey
1996 Mastercard Masters of Music Concert for the Prince´s Trust Jimmy
1996 Listening to you: The Isle of Wight Festival Roger Daltrey
1997 Legends : The Who Roger Daltrey
1997 Sliders (The Exodus Part 1) Colonel Angus Richman
1997 Sliders (The Exodus Part 2) Colonel Angus Richman
1997 Highlander (The Stone of Scone) Hugh Fitzcairn
1997 Highlander (Unusual Suspects) Hugh Fitzcairn
1997 Behind the Music (Keith Moon) Roger Daltrey
1997 Pirate Tales (mini TV Serie) William Dampier
1998 Good Morning America Roger Daltrey
1998 Like it is Kelvin
1998 Highlander (To Be) Hugh Fitzcairn
1998 Highlander (Not To Be) Hugh Fitzcairn
1999 Romantic Moritz