Jim Byrnes

James Thomas Byrnes wurde am 22.September 1948 in St. Louis, USA geboren. Bereits in früher Kindheit lernte er den Blues lieben und Gitarre spielen. Mit fünf Jahren lernte er Klavier spielen und mit 13 den Blues, singen und spielen. Oft spielten Ike und Tina Turner in einer Kneipe in der Nachbarschaft und er versuchte immer zu den Zuhöreren zu gehören. Beruflich konnte sich Jim nicht so recht für seinen Werdegang entscheiden. Er studierte Theologie, ließ sich als Schafshirte ausbilden und studierte an den Universitäten von St. Louis und Boston; im Hauptfach wählte er Theater. 1960 wurde er in die US-Army eingezogen und mußte 66 nach Vietnam. Nach seiner Rückkehr verließ er die Army und heiratete. Diese Ehe wurde duch die Geburt seiner Tochter Serene gekrönt. Später wurde er geschieden.
Bei einem Autounfall am 26.Februar 1972 wurde er so schwer verletzt, daß er beide Beine verlor. Betrübt durch seine Behinderung wollte er fast 10 Jahre lang nichts aus seinem Leben machen und nahm nur gelegentlich mal einen Job an. 1976 ließ er sich in Vancouver nieder, nachdem er oft in verschiedenen Regionen Kanadas gewohnt hatte. 1981 gründete er die Jim Byrnes Blues Band. Das erste Album "Burning" hatte so großen Erfolg, daß er für den Juno Award (kanadischer Grammy), für den vielversprechensten männlichen Nachwuchssänger nominiert wurde.
Robyn, seine Lebensgefährtin, traf er 1983. Die gemeinsame Tochter Caitlin wurde 1985 geboren. Die 1971 und 1972 geborenen Töchter von Robyn nahm sie mit in die Beziehung. 15 Jahre nach seinem Unfall bekam er die Rolle des "Uncle Mike" in der Serie "Wiseguy". Seitdem spielte er in zahlreichen Serien und Spielfilmen mit. Seine außergewöhnliche Stimme ist in Zeichentrickserien und vielen Werbespots zu hören. 1993 bekam er die Rolle des Joe Dawson in der TV-Serie Highlander, für die er den Leo (British Columbia Film and Television Award) erhielt.
Seine große Leidenschaft bleibt jedoch die Musik und im Besonderen der Blues. Fast jede freie Minute opfert er für Konzerte oder das Schreiben und Einspielen neuer Stücke. Seinem zweiten Album "I turnet my nights into Days" folgte das dritte "That River", für das er 1996 den Juno Award für das beste Album erhielt.



ALBUMS
Burning (1982)
I Turned My Nights Into Days (1987)
That River (1996)



Filmography

1980 Out of the Blue Party Singer
1987 Wiseguy Daniel Benjamin Burroughs - Liveguard
1987 Hands of a Stranger Band Leader
1987 Out of this World / Folge: Should Old Acquaintance be forgot? Jim
1988 The Red Spider Jack Fine
1990 Neon Rider Kevin
1990 In the best interest of the child Kurt
1991 Omen VI: The Awakening Noah
1991 The Commish / Folge: The Kid Brett Shrager
1991 Christmas on Divison Street Benedetti
1992 Invader Engineer Powell
1993-1998 Highlander Joe Dawson
1993 Harmony Cats Frank Hay
1994 Whale Music Dewey Moore
1994 Suspicious Agenda Lt. Rayburn
1995 Dream Man Lt. Jim `The Loot` Garrity
1995 Mega Man / Folge: Bro-Bots Dr. Light
1995 Serving in Silence: The Magarethe Cammermeyer Story Vet
1995 The Outer Limits / Folge: The Joining Gary Latimer
1996 Starlight Rod MacArthur
1996 Bloodhounds II Lt. Jim McMahon
1996 G.I. Joe Extreme Nelson
1996 Beast Wars: Transformers (Stimme) Inferno
1996 Wiseguy Lifeguard
1996 Two / Folge: The Reckoning Colonel Maxwell Foley
1997 Lost Trasure of Dos Santos Doc Humphries
1997 For Hope ?
1997 She Said Drive Dr. Glen Green
1997 Final Decent Duke Houston
1998 Mummies Alive: The Legend Begins (Stimme) Additional
1998 War Planets (Stimme) Grand Vizier
1998 Highlander: The Raven / Folge: A matter of time Joe Dawson
1998 Show of Hearts Jim Byrnes