Highlander - The legend continues................. Fortsetzung...............


Wegberg, 31.August 1952
Plakat vom 5. Grenzlandringrennen in Wegberg Der Grenzlandring um Wegberg war damals zu einer Rennstrecke ausgebaut worden. Ich war Pilot eines Formel 3 -Rennwagens in dem englischen Rennstall Cooper.  Die Rennwagen An diesem Tag war ich gut unterwegs. Mein Stallgefährte Alan Brown war der Führende. Ich kam an dritter Position. An der Bissener Kreuzung, Eingangs der Roermonder Kurve, verlor ich die Gewalt über mein Fahrzeug und landete im Garten. Zum Glück verletzte ich bei diesem Manöver keinen, was ein großer Zufall war, denn die Zuschauer standen dichtgedrängt am Fahrbahnrand. Das Fahrzeug war platt.

Rhonda war zuerst bei mir und befreite mich von der Lenksäule, die mich durchbohrt hatte. Sofort zog sie mir ihre Jacke über und wir konnten die Streckenposten, die zur Hilfe eilten ablenken. Ich mußte zur Untersuchung ins Wegberger Krankenhaus. Wie ein Wunder - die konnten doch tatsächlich keine Verletzungen an mir feststellen. Doch die Ärzte waren sehr mißtrauisch, Aufgrund des vielen Blutes an meinem zerfetzten Overall. Zur gleichen Zeit passierte im Folgerennen ein Unglück. Das Fahrzeug des Berlieners Niedermayr raste mit 196 Std/km in die Zuschauer und pflügte eine blutige Schneise. 13 Tote und 31 Schwerstverletzte waren zu beklagen. In den Trubel der Rettungsarbeiten gelang es mir, aus dem Krankenhaus zu entkommen. Mein Rennstall reiste mit mir schon am späten Nachmittag ab.

Ich verlor Rhonda aus den Augen und ich war durch meinen Fahrerjob anderweitig beschäftigt. Irgendwann inzenierte ich meinen eigenen Tod. Ich hatte die Jacke von Rhonda jedoch in Ehren gehalten und sie erinnerte mich daran, nach Wegberg zurückzukehren. 1958 war es dann soweit. Ich stand vor ihrer Türe und hielt ihr die Jacke entgegen. "Die schulde ich Ihnen noch," sagte ich, und wir mußten beide lachen. Wir redeten die ganze Nacht. Am nächsten Morgen fragte sie mich, ob ich nicht eine Weile bleiben möchte. Das tat ich dann auch. Doch ich hatte mir in Kriegszeiten unter den Unsterblichen viele Feinde gemacht. Durch mein Wanderleben als Rennfahrer kamen sie nie an mich ran, doch jetzt? Sie erfuhren, das ich mich in Wegberg aufhielt, so mußte ich weiterziehen; auch weil ich Rhonda nicht gefährden wollte. Ich haute einfach ab. Ich denke, so richtig hat sie mir das nicht verziehen.

Auch Rhonda verließ Wegberg für einige Zeit. Aber sie kehrte mit Alf in ihr altes Haus zurück. Vor ein paar Jahren, als ich mit Alexa auf Weltreise war, erzählte ich ihr von Rhonda. Und als wir in der Nähe von Wegberg waren, wollte Alexa Rhonda unbedingt kennen lernen. Rhonda empfing mich zwar mit offenen Armen, doch ich merkte ihr an, das sie immer noch sauer auf mich war. Erschwerend war die Situation dadurch, das Alexa nichts von der Unsterblichkeit wissen sollte und Alf, der informiert war, immer wieder in die offenen Wunden rühren mußte. Aber seitdem verstehe ich mich prächtig mit ihnen. Ich sorgte dafür, das Rhonda keinen Beobachter mehr hat und ich rufe sie ab und zu mal an, um einen fingierten Bericht über Rhonda bei den Beobachtern einzuschmuggeln.


Methos kauft zwei Busfahrkarten. "Woher kennst du sie eigentlich??" "Nun ja, es war in Schottland......." Beide stiegen in den Bus, nahmen auf der hinteren Sitzbank Platz und Duncan fängt an zu erzählen.

Loch Tay, Schottland 1677
Eigentlich wollte ich nach England, ich rastete am Ufer des Loch Tay, als ganz in meiner Nähe so eine Art Hexenprüfung stattfand. Das war ein unnützes Ritual, aber es war halt Sitte, deshalb mischte ich mich nicht ein. Als sie jedoch jeden Tauchgang überlebte, wollte ich mir das Ganze doch mal näher anschauen. Es war so, wie ich es vermutet hatte. Beim näherkommen verspürte ich diesen Buzz. Ich glaub, es war einer der schönsten in meinem Leben. Inzwischen hatte man einen Scheiterhaufen für sie gerichtet. Da ich der einzigste war, der ein Pferd hatte, fiel es mir nicht sehr schwer, sie zu befreien. Rhonda MacBeth BurgDie nächsten 7 Jahre gehörten uns, wir lebten in einer verfallenen Burg, in der Nähe von Braemar, in den Grampian Highlands. Ich lehrte sie lieben, gab ihr Schutz, bis sie alles gelernt hatte, was mir Connor zuvor beibrachte. Ich hätte ewig so weiterleben können, doch ich verspürte den Drang, mehr über das Kämpfen zu lernen. So gingen wir gemeinsam nach Asien.

In Pakistan trennten sich unsere Wege. "Wir haben die Jahrhunderte. Eine Trennung auf dem Höhepunkt der Liebe, kann die Liebe über die Jahrtausende retten." sagte sie, und gab mir zu verstehen, das sie lieber in einem der indischen Tempel bleiben möchte. Ich machte einen der größten Fehler meines Lebens , als ich sie alleine ziehen ließ. Doch Mai Lin tröstete mich über den Trennungsschmerz hinweg. Doch in den Jahrhunderten komm ich immer wieder zurück zu ihr, nach Deutschland, wo sie ihre zweite Heimat gefunden hat.