Highlander - The legend continues................. Fortsetzung...............



Inzwischen war der Bus in Wegberg angekommen und sie hatten auf Schusters Rappen die wenigen Meter zu dem Haus geschafft.
Alf öffnet ihnen die Tür: "Hallo Ihr zwei, kommt doch rein. Leider müßt ihr zusammen in Kevin´s Zimmer übernachten."
Als sie die Treppe hinaufgehen, hören sie Babygeschrei.
"Kevin?" Methos und Duncan fragen gleichzeitig und sehr verwundert.
"Wo habt ihr den denn her?", fährt Duncan fort, "adoptiert?"
"Nein, der ist unser Werk!" sagt Alf, der die Wohnungstüre für die Beiden aufhält.
"Aber wir Unsterbliche können doch keine Kinder bekommen und Rhonda......", Methos hält einen Augenblick inne, "....aber bei euch wundert mich gar nichts mehr."
"Ich hab euch doch erzählt, das ich nicht von dieser Erde bin. Scheinbar können Außerirdische mit Unsterblichen Kinder haben." meint Alf
Methos schaut ungläubig: "Wer glaubt denn schon deine Geschichte, du seist nicht von der Erde?"
"Wer glaubt denn schon, es gibt Unsterbliche??" entgegnet Alf
Die Wohnzimmertüre öffnet sich und Rhonda, die das Baby auf dem Arm hält, schaut heraus."Hallo Duncan , Methos kommt doch rein."

Alf macht Kaffee, den die beiden ohne danach zu fragen eingegossen bekommen.
Als sie alle beisammensitzen, erzählt Duncan die Geschichte von Amandas Entführung.
"Na, Deutschland ist nicht gerade klein, wieso glaubst du denn, daß du hier in der Gegend was erreichen kannst?" meint Alf, der sich Duncans Geschichte in Ruhe angehört hatte.
"Nun ja," Duncan gießt sich noch eine Tasse Kaffee ein, "wenn Kenny wirklich dahintersteckt, geht er kein Risiko ein, er wird sich schon in der Gegend von Düsseldorf auhalten." "Aber wie willst du ihn finden?" fragt Rhonda, die sich immer noch liebevoll um Kevin kümmert. "Ich verlass mich da voll und ganz auf meinen Instinkt, außerdem, Methos hat immer das Quentchen Glück auf dem falschen Weg die richtige Richtung einzuschlagen."

Alle Blicke fallen auf Methos, der es sich im Sessel bequem gemacht und den Schlaf des Gerechten gefunden hat. "Da war die Reise wohl anstrengend?", Rhonda grinst in Richtung Duncan, "Über Reiseführer Duncan kann ich auch so meine Geschichten erzählen." "Ach, das ist aber jetzt gemein" wehrt Duncan ab. Alf schaut Rhonda nur erwartungsvoll an, was ihr den Ansporn zum lästern gibt: "Glaubst du?- Dieser junge Herr hier, läßt es doch tatsächlich zu, das uns unsere Pferde unterm Hintern weggestohlen werden. Nach 180 Kilometern hatte ich sehr viel von Rußland gesehen, denn ich durfte diesen Teil zu Fuß erkunden. Dann hatten wir endlich ein Dorf erreicht und er läßt sich einen Maulesel andrehen." " Das ist jetzt bald 350 Jahre her und du hälst mir das noch immer vor. "Duncan versucht einen von Rhondas selbstgebackenen Keksen "Das ich dich habe reitenlassen und ich noch weitere 70km zu Fuß das Tier geführt habe, erzählst du nicht."
"Als wir in die nächste Siedlung kamen, wollte man uns glatt den Weg nach Bethlehem erklären." stichelt Rhonda weiter. Alf bricht in schallendes Gelächter aus, in das Rhonda und Duncan fröhlich einfallen.

Eine halbe Stunde später, gähnt Alf herzhaft. "Also ich weiß nicht was ihr macht, aber ich mach mich ins Bett". "Ich möchte mich noch etwas mit Duncan unterhalten, der alten Zeiten wegen.", sagt Rhonda, "Schaust du noch mal nach Kevin?" Alf nickt und verschwindet aus der Türe. Rhonda hatte ihren Sohn schon vor Stunden ins Bett gebracht und machte sich ein wenig Sorgen. "Sonst schläft der Knirps selten direkt ein", sie nimmt Duncans und ihr Getränkeglas und fordert Duncan auf, ihr in die Küche zu folgen, damit Methos nicht geweckt wird. Dort redeten die Zwei noch ein paar Stunden, bevor sie auch ihre Betten aufsuchten.
An nächsten Morgen waren Rhonda und Alf, dank Kevin, schon sehr früh auf den Beinen und hatten den Küchentisch gedeckt. Kurz nach Duncan betrat auch Methos den Raum. "Na, Methos", Duncan lächelt etwas zynisch, "hast du gut geschlafen?" "In dem Sessel? , mit der Körperhaltung?"Methos hält sich die Hand auf dem Rücken. "Das heilt die nächsten 2000 Jahre nicht." "Ich habe sehr gut geschlafen." Duncan trinkt einen Schluck Kaffee, "Ein schönes Zimmer habt ihr da für Kevin." Kevin, der auf dem Küchenboden auf einer für ihn ausgebreiteten Decke sitzt, schaut hoch, als ob er Duncan verstanden hat und brabbelt: "Da, Da, Da ,Da" "Und Russisch kann der auch noch" stöhnt Methos.

Zur gleichen Zeit hören alle ein Telefonklingeln. "Das ist nicht unser", meint Rhonda gleich. "Methos, ich glaub das bist du" "Ich kann gar nicht Klingeln," Methos schaut Richtung MacLeod ,"Ich glaub Duncan ist es" "Wieso ich?" "Vielleicht weil Dawson dran ist" "Das Handy!", Duncan springt auf und geht zu seinen Trenchcoat. "Das hab ich ja glatt vergessen." Er zieht ein Handy aus der Innentasche und telefoniert etwa 10 Minuten lang. Zwischendurch holt er von der Anrichte einen Zettel und Kugelschreiber und macht eifrig Notizen. Als er aufgelegt hat, kommt er zufrieden in die Küche zurück. "Ich hab gewußt, das ich mich auf meinen Instinkt verlassen kann. "Er setzt sich wieder an den Tisch und lehnt sich zurück "Sie sind beide in Deutschland und wie ich vermutet habe, auch in Düsseldorf" "Und?",Methos ist gespannt, was da noch kommt. "Wir fahren hin", Duncan schaut erwartungsvoll in Richtung Alf, der den Wink versteht und sofort antwortet: "O.K, ich fahr euch." "Wir fahren", wirft Rhonda ein, "wenn hier in der Gegend mal etwas los ist, dann will ich gefälligst dabei sein. Für Kevin weiß ich einen guten Sitter."