Highlander - The legend continues................. Fortsetzung...............



Knappe 2 Stunden später sind sie vor einem Parkhaus in Düsseldorf.Düsseldorf"Und wohin nu?", fragt Rhonda. "Maritim - Hotel," Duncan versucht krampfhaft einen Stadtplan zu lesen. "Wo sind denn die Hotels eingezeichnet?" "Ich weiß, wo das ist", meint Alf und schlägt schon mal die Richtung ein. Rhonda schaut noch mal zurück, wo Methos sich auf der anderen Straßenseite die Auslagen eines Musikfachhandels anschaut. "Kommst du?" Methos macht sich auf den Weg: "Ich hab selber mal ein Instrument gespielt" "Ja, Landsknechttrommel im 30-jährigen Krieg, weil die Waffen zu kompliziert für ihn waren." mischt sich Duncan ein. "Das ist unfähr von dir," wehrt sich Methos , "ich wollte keine Waffen tragen." "Aha, der Desserteur trägt keine Waffen, schlägt nur ab und zu mal jemanden den Kopf ab, mit einem Schwert, das er mitten im Sommer unter einem langen Lodenmantel in Düsseldorf mit sich rumträgt." lästert Alf, der inzwischen die Eingangstüre des Hotels erreicht hat.
An der Rezeption führt Duncan das Wort. Nach gutem Zureden und ein paar Dollars erfährt er, das eine Mutter, auf der Amandas Beschreibung paßt, mit ihrem Sohn, in diesem Hotel wohnt. Sie wären aber derzeit nicht im Hause und nach weiteren 10 Dollar wissen sie auch, wo die beiden sich aufhalten. "Was ist eine Kö ?" meint Duncan verdutzt .Königsallee"Das ist eine Einkaufsstraße: Die Königsallee" meint Rhonda mit einem Blick zu Alf. "O.K.", meint dieser," ist nicht weit." ,dreht sich auf dem Absatz rum und geht zum Ausgang. Die anderen drei folgen ihm. Schaufenster einer Boutique

Zur gleichen Zeit: In einer kleinen Boutique auf der Kö lässt sich eine Frau, die sich sehr stümperhaft anstellt, von der Besitzerin in ein Kleid helfen: "Das sitzt so nicht, das kneift am Po. Ich seh darin aus wie ein Sumpfhuhn" meint die Kundin. Die Besitzerin hat alle Hände voll zu tun, denn die Geschäfte laufen nicht so gut und jeder Kunde ist wichtig. "Ich kann das Kleid auch ändern lassen." "Nein, aber wenn Sie das gleiche Kleid vielleicht in Gelb da hätten?" Wärend die Verkäuferin ins hintere Lager geht, um nach diesem Kleid zu schauen, gibt die Kundin einem Jungen, der sich hinter einem Kleiderständer versteckt hat ein Zeichen. Dieser geht direkt zur Kasse, öffnet sie leise und entnimmt die Tageseinnahmen. Dann versteckt er sich wieder. Als die Verkäuferin zurückkommt und der Kundin das Kleid zeigt, meint diese nur: "Schöne Farbe, aber nicht mein Stil." Sie geht zur Türe und öffnet sie. "Wissen Sie, das Grüne das dort oben hängt, hätte mir ja schon zugesagt, aber die rote Schleife dazu??" Die Verkäuferin schaut zu dem Kleid und der Junge kann unbemerkt das Geschäft verlassen. "Ja,",meint sie, "das könnte etwas albern wirken, aber da wird sich Herr Lagerfeld was bei gedacht haben. "Die Kundin verläßt das Geschäft mit einem höflichen "Auf Wiedersehen". "Hoffentlich nicht." murmelt die Verkäuferin so, daß die Kundin es nicht mehr hören kann.

Die Kundin geht zu einer Brücke, die einen, in der Mitte der Straße fließenden Bach überspannt. BrückeDort trifft sie sich mit dem Jungen. "Und? nun sag schon Kenny, wieviel?" Kenny greift in seine Tasche und holt 2 Tausendmarkscheine hervor: "2350,-" Beide führen einen kleinen Freudentanz auf, bis sie von einem Buzz unterbrochen werden. Als sie sich umschauen, steht Duncan vor ihnen. "Na Amanda, bist du wieder in deine alten Fußstapfen getreten?" "Mac, was für ein Zufall." sagt Amanda, "Du hier, in good old Germany?" "Das ist überhaupt kein Zufall," Duncan kommt wütend näher, "ich habe mir Sorgen um dich gemacht, dachte du seist entführt worden." "Ach Duncan, es ist mir langweilig geworden, immer nur du auf der Insel. Ich wollte einfach mal wieder raus, was erleben." Amanda setzt einen unschuldigen Blick auf. "Jetzt tu nicht so unschuldig und was sollte eigentlich der Zettel?" Duncan zerrt am linken Arm von Amanda. "Ich hab dir einen Brief geschrieben, worin ich dir erklärt habe, das mich das Inselleben anödet, das ich raus wollte." Amanda versucht sich aus der Umklammerung zu befreien, aber es gelingt ihr nicht. "Kenny hat ihn deponiert, das hast du doch, oder?" "Äh, Amanda - Ich wollte, das Duncan uns folgt, daß wir eine richtige Familie sind." entschuldigt sich Kenny. "Hach nein, wie rührend." Duncan wendet sich Kenny zu, "Zu dir komme ich später." "Weißt du eigentlich, daß er Pacco umgebracht hat?", Duncan wendet sich wieder Amanda zu. Leicht erschrocken fragt sie noch einmal nach: "Unser Bote, der uns auf der Insel versorgt hat ?" "Genau den!" Duncan ist sehr aufgebracht. Kenny, der sieht, das er einen Fehler gemacht hat, indem er Pacco erstach, versucht zu fliehen, als ihn ein weiterer Buzz überrascht.

"Wohin solls denn gehen, Kleiner?" fragt Rhonda, die mit Alf die kleine Fußgängerbrücke betreten hat, so das kein Durchkommen mehr ist. Aber Kenny springt über das Geländer und rennt so schnell, daß es Rhonda und Alf nicht schaffen ihm beizuhalten. An der nächsten Querstraße kommt Methos auf die beiden zu. "Straßenbahnlinie 704, Richtung Neuss. Ich kam leider etwas zu spät." Die drei gehen zurück zu Duncan, der immer noch mit Amanda diskutiert. "Und du bringst jetzt das Geld zurück!" Es ging offensichtlich um die Beute aus der Boutique. "Das kannst du nicht von mir verlangen!", Amanda ist leicht empört. "Oh doch, außerdem möchte ich dich erst wiedersehen, wenn du dich von Grund auf geändert hast." "Was soll das heißen?" fragt Amanda. "Daß du dich ein paar Jahrzehnte aus meinen Leben verkrümeln sollst, bist du gelernt hast ein anständiges Leben zu führen, mit etwas mehr Gerechtigkeitssinn." Duncan läßt jetzt endlich Amandas Arm los. Diese hat den Kopf gesenkt und geht an Methos Ronda und Alf vorbei. Sie grüßt Methos kurz und verschwindet im Gewühl der Einkaufsstraße. "Glaubst du, das sie das Geld zurückbringt?" fragt Methos. "Wohl kaum!" Duncan wendet sich wieder den anderen zu. "Und du glaubst, das sie sich irgendwann bessert?", Methos läßt nicht locker. "Ich hoffe es," Duncan senkt den Kopf "und ich werde sie vermissen."

15 Minuten später sitzen sie wieder im Auto und machen sich auf den Heimweg. "Alf , warum fährst du denn jetzt eine ganz andere Strecke?", fragt Duncan überrascht. "Weil ich diese Schwierigkeiten in Großstädten immer habe." Alf wischt sich den Schweiß von der Stirn, "Ich finde rein, finde alles was ich will, aber nie wieder raus. Jetzt geht´s aber schon wieder, denn da hinten ist die Südbrücke" "Ja, ja, er findet immer nach Hause." meint Rhonda ironisch, "manchmal dauert das nur etwas länger" Etwa auf der Mitte der Südbrücke durchfährt ein Buzz Rhonda, Duncan und Methos. "Das kann doch nur Kenny sein!" sagt Methos,"den schnappen wir uns" "Ich lass euch auf Höhe der nächsten Haltestelle raus und verfolge euch, so gut ich kann." Alf hatte das gerade gesagt, da muß er auch schon an der Ampel in der Nähe der Haltestelle anhalten. Duncan und Methos sind gleichzeitig ausgestiegen und rennen zu der Straßenbahn. Wärend die beiden noch rätseln, wie sich die Türen bei einer Straßenbahn öffnen, steigt Kenny vorne aus und rennt zu einem Geschäftszentrum, das sich dort befindet. Duncan und Methos laufen gleich hinterher. Alf hatte das auch gesehen und fuhr gleich um das Zentrum herum und parkt in einer Seitenstraße gegenüber des Swissotel`s. "Hier ist Schimanski mal mit einem Gleitschirm heruntergesprungen." informiert Alf Rhonda, die aber mehr damit beschäftigt ist, sich nach Methos oder Duncan umzuschauen. Alf verschließt das Auto und die beiden gehen zur Straßenkreuzung. Noch immer war nichts von den beiden zu sehen. "Geschäfte oder Rheinufer?" fragt Alf.Das Neusser Hammfeld "Da ich nicht glaube, das dieser Kenny sich in diesem Geschäftszentrum aufhält, denke ich, wir sollten es erst mal am Rhein versuchen."

Rhonda sollte damit recht haben, denn unter der Rheinbrücke hatten Duncan und Methos Kenny geschnappt, der erkannte: "Hardy?, du bist mir doch nicht mehr böse, schließlich ist es doch 190 Jahre her?" "Nein, obwohl ich mich nur mit einem Sprung über die Klippen vor dir retten konnte und ich mir geschworen habe, dich dafür zu töten - Nein, dafür wirst du nicht den Kopf verlieren." Ein leichtes Lächeln huscht über Kenny´s Gesicht. Methos zieht sein Schwert und hält es an Kenny´s Hals. "Aber Dallman Ross war mein Freund. Ihn und seine Frau hast du auf dem Gewissen und dazu kommen all die anderen, die du getötet hast. Das hat nun ein Ende." Ängstlich schaut Kenny zu Duncan herüber."Hilf mir!" Duncan schaut zu Methos und zieht sein Schwert. "Er sollte wenigstens einen fairen Kampf bekommen." Er hält sein Katana Kenny hin. "Mach´s gut, Kleiner!" Kenny laufen die Tränen herunter, wärend Duncan den Kampfschauplatz verlässt und sich in der Nähe auf eine Bank setzt, wo ihn kurze Zeit später auch Rhonda und Alf finden. "Die Blitze gerade , Kenny?" fragt Rhonda. "Höchst wahrscheinlich," sagt Duncan, dem die Betroffenheit anzumerken ist, "trotz allem , irgendwie war er doch noch ein Kind." Die beiden setzen sich zu ihm und sagen kein Wort mehr.

Nach etwa 10 Minuten kommt Methos und gibt Duncan das Katana zurück. "Irgend jemand mußte es doch mal tun." entschuldigt sich Methos. "Ich weiß, und ich bin froh, daß du es mir abgenommen hast." Schweigend machen sich die Vier auf den Heimweg und bis Wegberg wagt keiner mehr, ein Wort zu sagen. Erst als Rhonda Kevin abgeholt hat und mit ihm ins Wohnzimmer kommt, löst sich die Stimmung. "Und wann fahrt ihr zurück?",fragt sie. "Wenn wir dürfen, würden wir gern ein paar Wochen hier bleiben." "Da seh ich kein Problem," meint Rhonda, drückt Duncan Kevin auf den Arm und grinst: "gute Babysitter sind nämlich rar."

ENDE
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